Der Musiksommer

Seit über vier Jahrzehnten ist der „Musiksommer zwischen Inn und Salzach“ eine feste Größe in der regionalen Konzert- und Festivallandschaft der fünf Landkreise Rosenheim, Traunstein, Mühldorf am Inn, Altötting und Berchtesgadener Land.

1976 hatte der Grassauer Arzt Dr. Franz Zech die Idee, die prachtvollen Kirchen, Klöster, und Schlösser der Landschaft zwischen Inn und Salzach mit Musik zu erfüllen. Unterstützt von Dr. Robert Münster, dem damaligen Leiter der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, Kirchenmusikdirektor Monsignore Alois Kirchberger und dem damaligen Traunsteiner Landrat, Leonhard Schmucker, entwickelte sich das unverwechselbare Profil unserer Konzertreihe.

Was macht den Musiksommer so interessant, wo doch die international renommierten Festspielstädte München und Salzburg so nahe liegen? Es ist dieses etwas andere Konzept, dieser besondere Dreiklang aus Musik, Landschaft und Architektur. Auf den Punkt gebraucht: Das Erlebnis Musiksommer beginnt bereits bei der Fahrt zum Konzertort. Fernab von jeglicher städtischen Hektik genießt man die sommerliche Voralpenlandschaft und freut sich auf höchsten Musikgenuss in einem architektonischen Kleinod, mit denen die Landschaft zwischen Inn und Salzach so reich gesegnet ist.

Für den ehemaligen Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl liegt der besondere Charme des Musiksommers im erfolgreichen Zusammenwirken von vielen begeisterten Musikschaffenden: „Unsere Konzertreihe ist ein kultureller Auftrag und wird vom Freistaat Bayern, den beteiligten Landkreisen, Gemeinden, Kirchenstiftungen, vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden, unserem Förderverein und Sponsoren aus der Wirtschaft getragen.“ Gerade die nicht kommerzielle Ausrichtung des Musiksommers und die pure Freude an Musik, so Hermann Steinmaßl, bringt so viele engagierte Kräfte zusammen.